Auf offener Straße am Lindenplatz – Selbst mit Messer schwer verletzt

Karlsruhe. Die Meldung mehrerer Bürger über einem mit einem Messer schwer verletzten Mann hat am Dienstagvormittag Polizei und Rettungsdienste am Lindenplatz auf den Plan gerufen und für Aufsehen in der Bevölkerung in Mühlburg gesorgt. Nachdem die Polizei zu Beginn des Einsatzes von einer möglichen Straftat ausgehen musste, stellte sich bald heraus, dass sich ein 36 Jahre alter Mann nach einem Streit mit seiner Freundin und deren Ehemann auf offener Straße plötzlich ein Messer in den Bauch gerammt und sich dadurch eine große, stark blutende Wunde beigebracht hatte. Nachdem sich der Mann trotz seiner schweren Verletzungen erst auf langes Zureden durch die Polizei von einem Notarzt versorgen ließ, wurde er in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Der Mann schwebt nach Auskunft der behandelnden Ärzte nicht in Lebensgefahr.

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Raub

Junger Mann nach Schlägen und Tritten seines Geldbeutels beraubt

Karlsruhe: Ein 21-jähriger Mann wurde am frühen Sonntagmorgen Opfer eines Raubes in der Karlsruhe Innenstadt. Kurz nach 06.00 Uhr befand er sich nach einem Diskothekenbesuch zu Fuß auf dem Nachhauseweg, als ihm in der Fritz-Erler-Straße eine Gruppe von 3 unbekannten Männern begegnete. Einer der Unbekannte stellte sich ihm plötzlich in den Weg und schlug auf ihn ein. Im weiteren Verlauf schlossen sich die beiden anderen an und versetzten ihm ebenso Schläge bis er zu Boden ging. Auf dem Boden liegend traktierten sie ihn mit Fußtritten und einer der Täter zog ihm die Geldbörse mit einem geringen Bargeldbetrag und persönlichen Gegenständen aus der Hosentasche. Erst als sie im Besitz des schwarzen Ledergeldbeutels waren und eine unbeteiligte Person hinzukam, ließen sie von ihrem Opfer ab und flüchteten zu Fuß in Richtung Brunnenstraße. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos. Der Geschädigte erlitt mehrere Prellungen im Gesicht und Oberkörperbereich und wurde im Krankenhaus ärztlich versorgt. Bei den drei Täter handelt es sich um südländisch aussehende Personen, im Alter zwischen 18 und 22 Jahre, ca. 170 bis 180 cm groß und von schlanker Gestalt. Einer der Täter hatte schwarze nach oben gegelte Haare und war mit Jeans und weißem Oberteil bekleidet. Der zweite hatte ebenfalls dunkle Haare und trug auch ein weißes Oberteil. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, möchten sich bitte mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0721/939-5555 in Verbindung setzen.

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Bewaffnetes Trio überfällt Tankstelle

Karlsdorf-Neuthard. Drei maskierte Täter überfielen am Montagabend eine Tankstelle im Industriegebiet Im Ochsenstall. Die Täter, von denen mindestens einer mit einer silberfarbenen Pistole bewaffnet war, betraten kurz nach 23.00 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle, bedrohten die alleine anwesende Kassiererin und raubten aus der Kasse Bargeld in geringer Höhe. Anschließend flüchteten sie nach einer weiteren Einschüchterung der Angestellten durch den Notausgang in Richtung Industriegebiet.

Trotz sofort eingeleiteter, umfangreicher Fahndungsmaßnahmen mit Einsatz eines Polizeihubschraubers gelang es bislang nicht, die Täter zu ergreifen. Alle drei sind zwischen 20 und 25 Jahren alt, waren mit Jeanshosen bekleidet, einer trug ein beigefarbenes Oberteil, ein weiterer einen quer gestreiften Pulli. Mindestens einer führte einen schwarzen Rucksack mit
sich. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei in Bruchsal fortgeführt, sachdienliche Hinweise werden jedoch an den rund um die Uhr besetzten Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 / 939-5555 erbeten.

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Umfangreiche Suchmaßnahmen nach verschwundenem Jungen

Karlsruhe. Seit gestern Nachmittag verschwunden ist ein 2 ½ Jahre alter Junge aus Rintheim. Das Kind spielte im Hofraum des Anwesens mit seinen 6 und 9 Jahre alten Schwestern. Gegen 14.30 Uhr bemerkte die Mutter, dass sich der Junge nicht mehr im Hof aufhielt. Nachdem auch die Geschwister keine Angaben zum Verschwinden des Bruders machen konnten und die eigene Suche erfolglos blieb, wurde die Polizei verständigt. Bei den groß angelegten Suchmaßnahmen im Umfeld des Anwesens und dem nahe gelegen Waldgebiet waren starke Kräfte der Polizei mit einem Polizeihubschrauber, der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, der freiwilligen Feuerwehren Grötzingen und Hagsfeld sowie einem Suchhund (Man-Trail-Hund) des Rettungsdienstes beteiligt. Die Suchmaßnahmen, die am späten Abend abgebrochen wurde, Nachbarschaftsbefragungen und Durchsagen in den Straßenbahnen ergaben keine Hinweise auf den Verbleib des Jungen. Aufgrund der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, die seit dem Verschwinden des Jungen auf Hochtouren laufen, geht die Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass sich der vermisste Junge in der Obhut seines getrennt von der Familie in Berlin lebenden Vaters befindet. Bislang ist es jedoch noch nicht gelungen Kontakt zu dem 32 Jahre alten Berliner herzustellen. Auch mit Unterstützung der Behörden in der Bundeshauptsstadt fahndet die Polizei derzeit mit Hochdruck nach dem Vater, hofft aber auch, dass sich dieser zum Wohl des Kindes bei der Polizei meldet.

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Messerstecherei in Bretten

Zwei verletzte Personen nach Messerstecherei

Bretten: Zwei verletzte Personen, darunter ein lebensgefährlich Verletzter, sind das Ergebnis einer Messerstecherei am 06.07.2008, 02.50 Uhr, in Bretten, Bahnhofstraße 7. Nach bisherigen Ermittlungen gingen vier junge Männer an der Bushaltestelle an o. a. Örtlichkeit vorbei. Zu diesem Zeitpunkt saßen ein junger Mann und eine junge Frau auf der dortigen Bank. Zwischen der Gruppe und dem jungen Mann kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die in eine Schlägerei mündete. Im Verlauf der Schlägerei verletzte der junge Mann dann zwei Personen aus der Gruppe mit Messerstichen. Nach der Tat flüchteten der junge Mann und die junge Frau vom Tatort. Durch die Messerstiche erlitt ein 20-jähriger Mann aus Wiernsheim lebensgefährliche Verletzungen. Nach einer Notfallbehandlung in der Rechbergklinik konnte sein Zustand jedoch stabilisiert werden. Der zweite Verletzte, ein 19-jähriger Mann aus Mühlacker, hatte Glück und erlitt zwar Stichverletzungen, die jedoch nicht lebensgefährlich waren. Er konnte zwischenzeitlich das Krankenhaus wieder verlassen. Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ohne Erfolg. Täterbeschreibung: Ca. 20 Jahre, 175-180 cm, groß, kurz rasiertes Haar evtl. Glatze, war in Begleitung einer ca. 18-jährigen Frau, blondes Haar mit Pferdeschwanz, schwarze Stoffjacke und Jeans Zeugenhinweise bitte an den Kriminaldauerdienst 0721/939-5555.

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Motorradunfall

Reifen geplatzt – Motorradfahrer und Beifahrerin schwer verletzt

Karlsruhe/Rastatt: Schwere Verletzungen erlitten ein Motorradfahrer und seine Beifahrerin am Donnerstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 5 zwischen der Anschlussstelle Rastatt und Karlsruhe-Süd. Der 46-Jährige Fahrer und seine 44-jährige Beifahrerin aus Litauen waren mit ihrem Motorrad auf der A 5 in Fahrtrichtung Norden unterwegs, als ihnen gegen 17.45 Uhr auf dem genannten Streckenabschnitt bei regennasser Fahrbahn der Hinterreifen platzte. In der Folge stürzte das Fahrzeug nach rechts und beide Beteiligte schleuderten gegen die Leitplanke, wodurch sie sich die schweren Verletzungen zuzogen. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert und sofort operiert, sind aber nicht mehr in Lebensgefahr.

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Verkehrsunfall in Bretten

Drei leicht Verletzte nach Auffahrunfall Bretten.

Drei leicht verletzte Personen und Sachschaden von ca. 12 000 Euro sind das Ergebnis eines Unfalls, der sich am Donnerstagnachmittag in Bretten ereignete. Gegen 13.15 Uhr befuhr ein 46-jähriger Mann mit seinem Lkw die B 35 von Bruchsal in Richtung Bretten. Ca. 500 m vor dem Alexanderplatz in Bretten fuhr er in Folge Unachtsamkeit auf den verkehrsbedingt wartenden Pkw eines 37-jährigen Mannes auf und schob diesen noch auf das ebenfalls verkehrsbedingt wartende Auto einer 37-jährigen Frau. Eine 38-jährige Beifahrerin, sowie die beiden Pkw-Lenker erlitten leichte Verletzungen und wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Die B 35 musste bis gegen 15.00 Uhr halbseitig gesperrt werden. Es kam teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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Freilicht mit Erfolg für die Menschen in Äthiopien

Gruß von Karlheinz Böhm an das Bruchsaler Publikum

Das Bruchsaler Theater Die Koralle e.V. hat die diesjährige Freilichtsaison erfolgreich beendet. Über 900 Zuschauer haben die Produktion Figaros Hochzeit erleben könne, lediglich eine Vorstellung musste wegen schlechten Wetters abgesagt werden. Erfolgreich war auch die Aktion Trinken für einen guten Zweck, die dieses Jahr erstmals durchgeführt wurde. Von jedem verkauften Getränk gingen 50 Cent an die Stiftung Menschen für Menschen, die Athiopienhilfe des Schauspielers Karlheinz Böhm. Mit Hilfe des Bruchsaler Publikums, die auch die beiden Sammelbüchsen an der Bar kräftig füllten, konnten so bereits über 600,- gesammelt werden. Karlheinz Böhm hat sich dafür in einer Videobotschaft bedankt, welche die Zuschauer nach der letzten Vorstellung am Belvedere sehen konnten. Gerne wäre er persönlich gekommen, doch er musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wer das Video sehen möchte hat hierzu auf der Homepage der Koralle unter www.diekoralle.de die Möglichkeit.
Wer die Spendenaktion unterstützen möchte, hat hierzu letztmals in dieser Spielzeit bei Antonio Lallos Programm Elvis fett werden mit Stil Gelegenheit. Einziger Termin ist Sa der 12. Juli um 19.30 Uhr im Theater im Riff. Hier werden nochmals die Sammelbüchsen von Menschen für Menschen an der Kasse und der Bar stehen. Karten sind bei der Buchhandlung Baier erhältlich und Infos unter www.diekoralle.de

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Zwei Schwerverletzte – Unfallverursacher nach Flucht festgenommen

Karlsruhe. Nachdem er in den frühen Morgenstunden des Donnerstags in der Karlsruher Weststadt einen Verkehrsunfall mit einem lebensgefährlich und einem schwer Verletzten verursacht hatte, suchte ein 40 Jahre alter Autofahrer sein Heil in der Flucht zu Fuß. Der unter Alkoholeinwirkung Mann konnte von der Polizei innerhalb kurzer Zeit ermittelt und festgenommen werden.

Gegen 01.20 Uhr war der 40-Jährige mit dem Pkw einer Bekannten auf der Kriegsstraße in Richtung Kühlem Krug unterwegs gewesen, als er die ampelgeregelte Einmündung der Körnerstraße offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit und trotz Rotlicht passieren wollte. Der Zusammenstoß mit einem von rechts kommenden und mit zwei Personen besetzten Taxi war derart schwer, dass beide Fahrzeuge auf das angrenzende Gleisbett der Straßenbahn geschleudert wurden. Der 48 Jahre alte Taxifahrer wurde lebensgefährlich verletzt hinter dem Steuer eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Danach vom Notarzt erstversorgt, wurden er wie auch sein schwerverletzter 51 Jahre alter Fahrgast in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Unterdessen entdeckten die ermittelnden Polizeibeamten bei der Überprüfung der nur wenige hundert Meter vom Unfallort entfernt gelegenen Halteranschrift den unverletzt gebliebenen Verursacher auf dem Dach des Anwesens. Nachdem auch hier die Feuerwehr hinzugerufen worden war, ließ sich der Mann dazu bewegen, in die Wohnung der Halterin zurückzukehren. Nach seiner Festnahme gab der 40-Jährige einen Alkotest von 1,4 Promille ab, weshalb bei ihm eine Blutentnahme angeordnet wurde. Einen Führerschein konnte der Beschuldigte bislang nicht vorweisen. Durch den Unfall, bei dem ein Sachschaden von rund 21.000 Euro entstand, wurde aufgrund ausgelaufenen Öls eine Nassreinigung der Fahrbahn erforderlich. Die auswärts führende Kriegsstraße musste deshalb bis kurz nach 03.00 Uhr gesperrt werden. Der spärliche Verkehr wurde währenddessen örtlich umgeleitet. Neben zahlreichen Kräften der Feuerwehr und Rettungsdienste war durch den Unfall und die Flucht des Mannes auch der Einsatz von nicht weniger als 16 Polizeibeamten notwendig.

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Tod eines Daxlander Kleingärtners möglicherweise auf Vorerkrankung zurückzuführen

Karlsruhe. Der Tod eines am Samstagvormittag in seinem Kleingarten in Daxlanden aufgefundenen Mannes ist nach den kurz vor dem Abschluss stehenden Ermittlungen der Karlsruher Kriminalpolizei möglicherweise auf eine Vorerkrankung des 51-Jährigen zurückzuführen. Wie berichtet, hatte die Polizei aufgrund der Auffindesituation die Ermittlungen aufgenommen und eine umfangreiche Spurensicherung durchgeführt. Bereits nach dem vorläufigen Ergebnis der von der Statsanwaltschaft angeordneten und am Montag vorgenommenen Obduktion des Verstorbenen war ein Tötungsverbrechen so gut wie auszuschließen gewesen.
Inzwischen ist davon auszugehen, dass bei dem letztlich zum Tode führenden Geschehen neben der Krankheit des Mannes auch der Alkohol eine entscheidende Rolle gespielt hat. So war der Schrebergärtner am Freitagabend zu einer Feier mehrerer Jugendlicher in einem der Nachbargärten gestoßen und hatte in der Folge offenbar größere Mengen alkoholischer Getränke zu sich genommen. Später von drei der jungen Leute auf sein Grundstück zurückgebracht, sackte er hier zum wiederholten Male an diesem Abend zusammen und schlief am Boden liegend ein.

Nachdem der Mann in den Nachtstunden verstorben war, wurde er schließlich am Morgen von Angehörigen aufgefunden. Dabei war die Polizei unter anderem auch deshalb auf den Plan gerufen worden, weil der Geldbeutel sowie ein Handy des 51-jährigen fehlten und in seinem Gartenhaus Beschädigungen festgestellt worden waren. Inzwischen räumten zwei der Jugendlichen ein, in Alkohollaune noch einmal in den Garten zurückgekehrt zu sein, den vermeintlich schlafenden Gartenbesitzer bestohlen und die Beschädigungen angerichtet zu haben.

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