Die Europäische Union verfolgt nachdrücklich die Gleichstellung von Männern und Frauen. Doch wie sieht es mit der Machtverteilung in der EU tatsächlich aus? Und was tut die Politik, um nach wie vor bestehende Ungleichheiten zu beheben? In der Ausstellung „Entscheidende Frauen – Europas Weg zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen“, die vom 6. bis 16. Mai montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr im Foyer des Rathauses am Marktplatz zu sehen ist, kommen Frauen zu Wort, die an führender Stelle in Europa Verantwortung tragen. Die vom Info-Point Europa in Freiburg konzipierte Schau wirft einen Blick auf die aktuelle Situation und die Entwicklungsschritte, die bis heute gegangen wurden.
Was bringt die Europäische Charta
für Gleichstellung auf lokaler Ebene?
Die Kommune kann wichtige Weichen für die Realisierung der Gleichberechtigung stellen. Deshalb wurde die „Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ entwickelt. Europaweit haben sich bislang 200 Städte angeschlossen. Als erste Stadt in Baden-Württemberg ist Heidelberg dabei und verabschiedete einen Aktionsplan, der für Handlungsfelder wie Bildung, Erwerbsleben, Sicherheit und Stadtplanung Gleichstellungsziele und Prioritäten festlegt. Was bringt ein Beitritt in der Praxis, fragt Dörthe Domzig (Leiterin des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg) in einem Vortrag am Mittwoch, 7. Mai, um 20 Uhr im Jubez-Café am Kronenplatz. Der Eintritt zu der Diskussionsrunde, die im Rahmen der Europawoche stattfindet, ist frei.
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