Ausreißer hielt Familie und Polizei in Atem

Philippsburg. Ein 13 Jahre alter Junge aus Philippsburg hat am Dienstag und in den ersten Stunden des Mittwochs zunächst seine Familie und schließlich auch die Polizei in Atem gehalten. Nachdem sein Lehrer am Nachmittag die Eltern auf schulische Probleme des Sprosses angesprochen und sie zu einem Termin in die Schule gebeten hatte, schnürte der Bub gegen 19.00 Uhr sein Ränzlein und verließ ausgestattet mit Wolldecke, Essen und Bargeld die elterliche Wohnung.

Damit löste er zunächst bei Mutter, Vater und Verwandten größte Sorgen aus. Und als deren Suchen nichts half, wurde gegen 23.00 Uhr auch die Polizei auf den Plan gerufen.

Weitere drei Stunden später konnte der Ausreißer dann auf einem Gleis des Philippsburger Bahnhofs entdeckt werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich über 20 Polizeibeamte, darunter auch Hundeführer sowie ein mit einer Wärmebildkamera ausgestatteter Hubschrauber der Bundespolizei, an der Suche beteiligt.

Nachdem die Eltern ihren unversehrten Filius sieben Stunden nach dessen Verschwinden wieder in Obhut nahmen, konnte der Fall zumindest von der Polizei zu den Akten gelegt werden.

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