Weniger Alkoholunfälle

Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Der rückläufige Trend alkoholbedingter Verkehrsunfälle zur Fastnachtszeit hielt auch in diesem Jahr im Stadt- und Landkreis Karlsruhe an. Während der 25-tägigen Kampagne registrierte die Polizei 15 Alkoholunfälle, bei denen sechs Personen verletzt worden waren. Im Vergleich zum vergangenen Jahr war dies ein deutlicher Rückgang: Bei der Gesamtzahl dieser Unfälle bedeutete das ein Rückgang um 37 Prozent, bei der Zahl der Verletzten sogar 57 Prozent. Die Polizei führt diese erfreuliche Entwicklung auf die Einsicht der Verkehrsteilnehmer, aber auch auf den Kontrolldruck zurück. So wurden bei den zahlreichen Kontrollen, die zum Teil in den Medien angekündigt waren, 1.859 Alkoholtests durchgeführt. Dabei mussten 148 Alkoholsünder aus dem Verkehr gezogen werden. Darunter kamen 82 noch mit einem “blauen Auge” davon, denn für sie bedeutete dies “nur” ein mehrwöchiges Fahrverbot, ein empfindliches Bußgeld und Punkte in Flensburg. Folgenschwerer war es für 66 Fahrzeuglenker, denn bei ihnen lag der registrierte Alkoholwert über 1,1 Promille, womit die Beschlagnahme ihres Führerscheins und das zu erwartende Strafverfahren ein Fall für den Staatsanwalt wurde. Bei den Alkoholkontrollen hatte die Polizei auch ein wachsames Auge auf das Fahren unter Drogeneinfluss. Hierbei wurden 60 Verstöße festgestellt und damit deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Dieser Anstieg dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass die Polizeibeamten auf diesem Sektor zunehmend sensibilisiert sind.

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