Spektakulärer Lkw-Unfall auf der Autobahn verlief glimpflich

Karlsruhe-Wolfartsweier. Noch relativ glimpflich verlief am Donnerstag ein spektakulärer Unfall auf der A 8 in Höhe von Wolfartsweier, bei dem ein 33 Jahre alter Pkw-Fahrer verletzt wurde. Ein 41 Jahre alter polnischer Fahrer eines holländischen Lkw mit Anhänger, der mit zwei neuen Lkw-Zugmaschinen beladen war, fuhr von Stuttgart kommend in Richtung Karlsruhe, als auf der Gefällstrecke kurz vor dem Autobahndreieck offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit auf der nassen Fahrbahn der Anhänger ins Schlingern kam. Der Versuch des Fahrers, das schlingernde Gefährt wieder unter Kontrolle zu bringen, misslang. Der Lkw schleuderte über drei Fahrstreifen und durchbrach die Mittelleitplanke, wo er mit einem entgegenkommenden Personenwagen kollidierte, dessen Fahrer im Wrack eingeklemmt wurde. Die Berufsfeuerwehr befreite den Mann, der nach notärztlicher Versorgung mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Städtische Klinikum transportiert wurde. Der Lkw-Fahrer sowie ein weiterer Pkw-Fahrer, an dessen Fahrzug die Frontscheibe durch umher fliegende Trümmerteile zu Bruch gegangen war, kamen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Autobahnpolizei auf über 100.000 Euro. Die A 8 war in Richtung Stuttgart zur Bergung und Unfallaufnahme ab dem Dreieck zunächst voll gesperrt. In Gegenrichtung konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbei fließen. Durch die Sperrung am Dreieck kam es auf der A5 zu einem bis zu drei Kilometer langen Stau, der auch auf die Südtangente auswirkte.

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