Schwerverkehr im Visier der Autobahnpolizei

Autobahnen A 5 und A 8 im Bereich Karlsruhe. Im Rahmen einer Sonderaktion legten die Beamten der Kontrollgruppen des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe am Donnerstag ihr Hauptaugenmerk auf unfallträchtige Verhaltensweisen von Brummifahrern. Sie stellten dabei 21 Verstöße gegen die Einhaltung des Mindestabstandes, vier Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer, drei sogenannte “Elefantenrennen”, drei verkehrsunsichere Lkw sowie vier sonstige Verstöße fest. Immer wieder kommt es auf den Autobahnen vor allem am Stauende durch das Auffahren von Schwerfahrzeugen auf langsam fahrende oder bereits stehende Fahrzeuge zu Unfällen mit schwersten Personenschäden. Allein im Bereich des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe wurden im Jahr 2006 bei 198 Unfällen mit Beteiligung von Schwerfahrzeugen 48 Personen verletzt und 8 Verkehrsteilnehmer getötet. Eine Hauptursache dieser schweren Unfälle ist der mangelnde Sicherheitsabstand und die Unachtsamkeit der Fahrer durch sonstige Tätigkeiten wie beispielsweise Telefonieren oder “Simsen” während der Fahrt.

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