Karlsruhe. Nach dem Brand im Karlsruher Zoo, bei dem in den frühen Morgenstunden des Samstags 26 Tiere des Streichelgeheges getötet wurden, versucht die Polizei, rasch Klarheit in die Ursache des Feuers zu bringen. Zur Klärung der Ursache wird in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe ein Brandsachverständiger seine Arbeit an dem abgesperrten Brandort aufnehmen.
Das Fachdezernat der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft dabei auch, ob ein Zusammenhang mit dem zeitnahen Brand zweier Mülltonnen nur wenige hundert Meter vom Zoo entfernt besteht. Gegen 04.26 Uhr informierten Passanten die Polizei, dass in einem Hinterhof im Bereich Ettlinger und Augartenstraße zwei große Wertstoffcontainer brennen würden. Die alarmierte Feuerwehr konnte die brennenden Tonnen rasch löschen. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Auch bei diesem Brand ist die Ursache unklar.
Die Ermittler der Kriminalpolizei führen derzeit Nachbarschaftsbefragungen in der Nähe der Brandorte durch, um so Hinweise auf die Ursache der Brände zu erlangen. Einhergehend bitten die Beamten, dass sich mögliche Hinweisgeber unter Telefon 0721/939-5555 mit dem rund um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst in Verbindung setzen. Die Polizei betont in diesem Zusammenhang, dass seriöse Aussagen zur Brandursache zum jetzigen Zeitpunkt nicht getroffen werden können.