Busfahrer lebensgefährlich verletzt

Karlsruhe. Zu einem folgenschweren Unfall kam es am Freitagmorgen gegen 08.40 Uhr auf der südwärts führenden Autobahn A 5 bei der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte. Nachdem ein Sattelschlepper-Fahrer seinen Angaben zufolge wegen eines auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Schwerfahrzeuges abgebremst hatte, gelang es dem nachfolgenden Lenker eines weiteren Sattelzuges mit einer Vollbremsung noch rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Obgleich der Mann sofort den Warnblinker einschaltete, erkannte der ihm folgende Fahrer eines ohne Fahrgäste unterwegs befindlichen Reisebusses aus dem Raum Düsseldorf die Situation zu spät. Zwar trat der 39-Jährige noch auf die Bremse; er prallte aber mit solcher Wucht auf den stehenden Sattelzug auf, dass er schwerst verletzt hinter dem Steuer eingeklemmt wurde. Nach seiner Befreiung durch die Feuerwehr wurde der Mann an Ort und Stelle vom Notarzt erstversorgt und anschließend mit einem Rettungswagen auf die Intensivstation einer Klinik gebracht. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte ist bei ihm nach wie vor von akuter Lebensgefahr auszugehen. Während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge, an denen ein Schaden von rund 150.000 Euro entstand, musste die Hauptfahrbahn der A 5 in Richtung Autobahndreieck voll gesperrt werden. Da der Verkehr lediglich über den verbliebenen Fahrstreifen der Nebenfahrbahn geführt werden konnte, bildete sich schnell ein Rückstau von bis zu 10 Kilometern Länge. Dieser baute sich auch nach der um 10.30 Uhr erfolgten Streckenfreigabe nur langsam ab.

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