Motorsegler bei Übungsflug abgestürzt – 37 Jahre alter Pilot tödlich verletzt

Rheinstetten-Forchheim. Ein 37 Jahre alter Pilot eines Motorseglers ist am Samstagmittag bei einem Luftverkehrsunfall auf dem Sportflugplatz Forchheim so schwer verletzt worden, dass er kurze Zeit später in einem Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen verstarb. Der in Ettlingen wohnhaft gewesene Pilot war nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes alleine auf einem Übungsflug und wollte Starts und Landungen üben. Beim Versuch, mit dem Motorsegler durchzustarten, hatte das Flugzeug offenbar eine zu geringe Geschwindigkeit. In der Folge riss die Strömung ab und der Pilot stürzte mit seinem Motorsegler aus einer Höhe von rund 80 Metern ab. Der Mann erlitt beim Aufprall am Rande des Flugfeldes lebensgefährliche Verletzungen. Nachdem er durch einen mit dem Rettungshubschrauber herbeigeeilten Notarzt und durch den Rettungsdienst erstversorgt wurde, kam er mit einem Rettungswagen in ein Karlsruher Krankenhaus. Trotz intensiv-medizinischer Betreuung konnte das Leben des Mannes nicht mehr gerettet werden. Sein Flugzeug, an dem rund 80.000 Euro Sachschaden entstand, wurde bei dem Aufprall total zerstört. Die Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten stellte vor Ort den Brandschutz sicher und pumpte Flugbenzin aus dem Flugzeug. Zur Betreuung der Flugkameraden des Mannes waren mehrere Notfallseelsorger im Einsatz. Die abschließenden Ermittlungen werden durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung geführt.

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