Malsch-Waldprechtsweier. Lebensgefährliche Verletzungen hat eine 61 Jahre alte Frau in der Nacht zum Mittwoch bei einem Wohnungsbrand in der Eichelbergstraße in Waldprechtsweier erlitten. Der im Erdgeschoss lebende Eigentümer des Mehrfamilienhauses war gegen 23.50 Uhr durch einen Rauchmelder auf das Feuer in der im 1. Obergeschoss liegenden Zweizimmer-Wohnung aufmerksam geworden und hatte sofort die Feuerwehr alarmiert. In der Folge konnte die mit 65 Mann und 11 Fahrzeugen ausgerückte Freiwillige Feuerwehr Malsch die allein lebende Mieterin aus dem Schlafzimmer bergen und die Flammen rasch ersticken. Die zunächst leblose Frau, die eine Rauchvergiftung wie auch schwere Brandverletzungen im Gesicht und an den Händen erlitt, konnte durch Rettungskräfte des DRK und den Notarzt reanimiert werden. Sie kam mit einem Rettungswagen auf die Intensivstation einer Karlsruher Klinik und wurde nach ihrer Stabilisierung mit dem Hubschrauber in das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus nach Ludwigshafen geflogen. Nach Mitteilung der behandlenden Ärzte musste bei ihr auch noch am Mittwochmittag von akuter Lebensgefahr ausgegangen werden. Die Ermittlungen nach der Ursache des Brandes, der einen Sachschaden von rund 40.000 Euro zur Folge hatte, dauern derzeit noch an. Nach dem gegenwärtigen Stand ihrer Recherchen können die Ermittler der Kriminalaußenstelle Ettlingen sowohl eine Einwirkung von außen als auch eine vorsätzliche Brandstiftung ausschließen.
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