Blindflug mit Navigationsgerät

Karlsruhe. Weil er sich im wahrsten Sinne des Wortes blind auf sein Navigationsgerät verlassen hat, muss ein 26-jähriger Fahranfänger aus Karlsruhe mit einer saftigen Geldbuße rechnen. Der junge Mann war Beamten der Autobahnpolizei Karlsruhe am Donnerstag aufgefallen, weil er beim „Karlsruher Dreieck“ im Bereich einer 100km/h-Zone mit einer Geschwindigkeit von über 150 km/h in Richtung Stuttgart fuhr. Bei der Kontrolle auf seine hohe Geschwindigkeit angesprochen, zeigte sich der noch in der Probezeit befindliche Autofahrer überrascht. Sein Navigationsgerät habe keine Geschwindigkeitsbeschränkung angezeigt, weshalb er davon ausging, unbeschränkt schnell fahren zu dürfen, so der Autofahrer gegenüber der Polizei. Auch die in Übergröße entlang der Fahrbahn aufgestellten 100 km/h-Schilder habe er wohl übersehen, weil er sich am „Karlsruher Dreieck“ voll auf sein Navigationsgerät konzentrieren musste. Im Rahmen einer Nachschulung wird der junge Mann in naher Zukunft üben müssen, wie ein Navigationsgerät und die Verkehrsbeschilderung gefahrlos in Einklang zu bringen sind.

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