Gütermotorschiff fuhr sich fest

Dettenheim-Liedolsheim. Weil es für den derzeit niedrigen Wasserstand des Rheins offenbar zu schwer beladen war, hat sich ein in Belgien beheimatetes Gütermotorschiff am Montagabend auf dem Rhein beim so genannten Liedolsheimer Grund festgefahren und konnte sich aus eigener Kraft zunächst nicht freiturnen. Der 62-jährige französische Schiffsführer war gegen 18.55 Uhr mit dem Gütermotorschiff, das rund 1000 Tonnen Mais geladen hat, auf Talfahrt und hatte mit dem Bug des Schiffes Grundberührung. In der Folge trieb das Heck des Fahrzeuges ab und blieb zwischen zwei Buhnen im Sand liegen. Ein Wassereinbruch wurde von der Schiffsbesatzung bislang nicht festgestellt. Im Laufe des Tages muss das Fahrzeug nun geleichtert werden, um sich danach selbst freizufahren. Da eine ausreichende Restfahrwasserbreite vorhanden ist, ist die Rheinschifffahrt nicht behindert. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten der Wasserschutzpolizeistation Karlsruhe auf rund 20.000 Euro.
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