Fußgänger nach Pinkelpause auf der Autobahn in Mittelleitplanke “gefangen”.

Karlsruhe: Ein 22-jähriger junger Mann befand sich am Donnerstag Abend als Beifahrer im Pkw seines Arbeitskollegen auf der Bundesautobahn A 5 und stand wie viele andere Autofahrer in Höhe von Karlsruhe im Stau. Da er bereits längere Zeit unterwegs war, verspürte er einen immer stärker werdenden Drang, sich von unnötiger Last zu befreien. Nach reiflicher Bedenkzeit verdrängte er alle Scham, verließ das stehende Fahrzeug und urinierte innerhalb der Mittelleitplanke an den dortigen Brückenpfeiler. Just in dem Moment, als er eine tiefe Erleichterung verspürte, kam der Verkehr wieder ins Rollen. Da sein Fahrer vermutlich nur noch das Osterwochenende im Sinn hatte, fuhr dieser mit der nun in Bewegung geratenen Masse Richtung Norden davon und ward nicht mehr gesehen. Aufgrund der hohen Dichte des inzwischen in beiden Richtungen mit normaler Geschwindigkeit fließenden Verkehrs, war es dem jungen Mann nun nicht mehr möglich, sein “Stilles Örtchen” zu verlassen, was eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern veranlasste, diesen Umstand der Polizei zu melden. Der verständigten Autobahnpolizei aus Karlsruhe gelang es, den Verkehr an besagter Stelle zu verlangsamen, so dass der in der Mittelleitplanke “gefangene” Fußgänger über alle Fahrstreifen hinweg in Richtung sichere Grünfläche gelangen konnte. Erleichtert und auf “sicherem” Boden angelangt, wurde ihm dann von der Polizei eine gebührenpflichtige Verwarnung ausgesprochen.

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