Zwei Verletzte und erheblicher Sachschaden auf der Albtalstrecke

Karlsbad. Zwei Verletzte sowie ein Sachschaden von fast 200.000 Euro waren am Freitagmorgen die Folgen eines Unfalles auf der Albtalstrecke zwischen Fischweier und Neurod. Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes hatte ein mit 1,6 Promille unter deutlicher Alkoholeinwirkung stehender 42 Jahre alter Pkw-Lenker gegen 07.20 Uhr bei der Fahrt in Richtung Ettlingen einen Lkw überholen wollen. Als er wegen Gegenverkehrs stark abbremsen und nach rechts ausweichen musste, geriet er gegen den Bordstein und übersteuerte beim anschließenden Gegenlenken. In der Folge kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der Wagen des Beteiligten gegen die Leitplanke geschleudert, das rechte Vorderrad samt Aufhängung abgerissen und auf die tiefer liegenden Gleise der parallel verlaufenden Albtalbahn geworfen. Eine Augenblicke später vorbeikommende Stadtbahn erfasste schließlich das Rad und schleifte es rund 100 Meter mit. Der Unfallverursacher wurde leicht, eine Mitfahrerin im Wagen des Beteiligten mittelschwer verletzt. Zur Versorgung der 43 und 39 Jahre alten Verletzten waren die Besatzungen zweier Rettungswagen eingesetzt. Der sechsstellige Schaden resultiert sowohl aus den beiden erheblich in Mitleidenschaft gezogenen Stadtbahnwagen als auch den wirtschaftlichen Totalschäden beider Pkw. Bei den bis gegen 09.00 Uhr andauernden und von einer halbseitigen Sperrung der Landesstraße 564 begleiteten Aufräumungsrarbeiten waren ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn wie auch ein Techniktrupp der AVG im Einsatz. Der Verursacher musste sich einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein vorläufig abgeben. Der in Waldbronn wohnhafte Mann wird sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, fahrlässiger Körperverletzung und Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.

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